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Die 6. Etappe: Tauberbischofsheim – Aschaffenburg

Ja liebe Leser, die Hälfte der Protest-Fahrradtour haben unsere AktivistInnen schon hinter sich. Die Stimmung im Hauptfeld ist weiterhin hervorragend und jeden Tag kommen neue Unterschriften hinzu!

Am sechsten Tag der Tour ging es über weitgehend flache Wege von Tauberbischofsheim nach Aschaffenburg. Unsere Radler konnten die Regensachen heute im Gepäck lassen, aber die Sonne sahen sie auch nur selten.

Dafür sammelten sie heute zahlreiche Unterschriften. Von den Begegnungen gefielen uns zwei ganz besonders gut. Den Anfang macht die Begegnung mit einer Frau an einem Bahnübergang. Die Schranke war geschlossen, so dass unsere Radler und besagte Frau am Bahnübergang halten mussten. Sie betrachtete mit großem Interesse den Schilderschmuck an den Fahrrädern. Was denn das für eine Tour wäre, fragte die Frau. „Wir fahren nach Brüssel um dort Unterschriften gegen das Freihandelsabkommen abzugeben“, entgegnete eine unserer Aktivistinnen. Und so war noch bevor der Zug den Bahnübergang passierte, unsere Liste mit einer weiteren Unterschrift befüllt.

Ein ähnliches Erlebnis hatten unsere Radler in Aschaffenburg. Dort bremste ein Auto scharf ab und kurbelte das Fenster herunter. Es war schon fast eine kleine Verkehrsbehinderung, aber dem Fahrer war es sehr wichtig, uns seine Unterschrift mit auf den Weg nach Brüssel zu geben. Nach einem kurzen Gespräch war die Straße dann auch wieder passierbar 🙂

Bis morgen!

Die 5. Etappe: Rothenburg o.d. Tauber – Tauberbischofsheim

Die fünfte Etappe führte unsere AktivistInnen über die 76km lange Strecke von Rothenburg o.d. Tauber nach Tauberbischofsheim durch das liebliche Taubertal. Die Fahrt führte durch eine wunderschöne Landschaft und unsere Radler wurden mit Sonne belohnt. Nach den Regentagen zu Anfang der Tour eine wahre Freude.

Schon beim Start in Rothenburg wurde unsere Gruppe das erste Mal angesprochen. Zwei Urlauber aus Sachsen-Anhalt interessierten sich für unser Vorhaben, das Freihandelsabkommen und unser Infomaterial. Sie waren von der Aktivität so begeistert, dass Ihre Unterschrift auf unserer Liste eine Selbstverständlichkeit für die beiden war. Das sich Leute auf dem bisherigen Laufweg immer wieder für das Engagement unserer Gruppe bedankten und noch weitere Unterschriften leisten, stellten unsere Gruppe auch in Creglingen, Bad Mergentheim und in Tauberbischofsheim fest.

In Creglingen ließ es sich eine kleine Gruppe nicht nehmen, bei den dortigen „Buntspechte“ vorbei zu schauen. Hier wird sehr hochwertiges Holzspielzeug hergestellt. Die Liebe zum Detail und die Gedanken, die sich die Macher der Figuren bei der Herstellung machen, ist den Figuren anzusehen. Unsere Radler kam auch mit den beiden Eigentümern, Guido und Annmarie Burger-Hertlein ins Gespräch. Auf diesem Wege wünschen wir den beiden nochmals alles Gute und bedanken uns für ihr Engagement und ihre Gastfreundschaft. 

…und noch eine kleine Besonderheit erlebten unsere Radler an diesem Tag: Die erste Reparatur war notwendig. Diese wurde bei Zweirad Fischer in Bad Mergentheim zur vollsten Zufriedenheit erledigt. Auch hier war kurz Zeit über das Freihandelsabkommen zu sprechen…..und der Lehrling, welcher die Reparatur ausführte, gab uns seine unterschrift gleich mit auf den Weg nach Brüssel.