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Die Schlussetappe: Maastricht – Brüssel

Heute war es endlich soweit: Die letzte von insgesamt 12 Etappen stand auf dem Programm. Mit knapp 120 Kilometern noch einmal eine lange Etappe. Da sie jedoch weitgehend über flaches Land verlief, standen unsere AktivistInnen keinen ernstzunehmenden Problemen gegenüber. Um kurz vor 18:00h war es schließlich soweit; die mehr als 1000 Kilometer lange #TTIPtour vom oberbayerischen Mühldorf ins belgische Brüssel ging zu Ende.

Auch heute konnten wieder einige Unterschriften gegen das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA gesammelt werden. Die letzte Unterschrift des Tages sollte dann auch gleich symbolischen Charakter haben, denn sie wurde direkt vor dem europäischen Parlament geleistet.

Am morgigen 11. September ist es schließlich soweit. Die Unterschriften, die unsere AktivistInnen von Mühldorf aus nach Brüssel gebracht haben, werden Mittags um 12:00h an Dr. Klaus Buchner von der ÖDP übergeben. Von der Übergabe gibt es dann noch einen gesonderten Blogpost.

Mit Stand 10. September, 19:00h haben wir insgesamt 3905 Unterschriften gesammelt. Unser aller Dank gilt den zahlreichen AktivistInnen, die diese Unterschriften gesammelt haben und vor allem Ihnen – den zahlreichen Menschen, die uns Ihre Unterschrift mit auf den Weg gegeben haben. In diesem Zusammenhang möchte ich noch einen Satz unserer Aktivistin Michaela Eymold zitieren: „Es sind nicht nur 3905 Unterschriften, es sind 3905 erfolgreiche Gespräche.“

Mit diesem Satz möchte ich mich bei Ihnen, lieber Leserinnen und Leser, von der Berichterstattung unserer #TTIPtour verabschieden. Wir werden weiter aktiv bleiben und unsere Stimme mit Ihrer Hilfe gegen TTIP erheben. Weitere Aktionen sind schon geplant. Demnächst mehr dazu hier auf unfreihandel.de

Die 11. Etappe: Düren – Maastricht

Am heutigen elften Tag der Protestfahrradtour, oder wie sie mittlerweile beim Kurznachrichtendienst Twitter genannt wird, #TTIPtour, ging es von Düren nach Maastricht. Kurz hinter Düren folgten unsere Radler lage Zeit einem Braunkohletagebau. Eine triste Gegend, deren landschaftliche Auswirkung die Radler über eine Wegstrecke von 5 Kilometern zu Gesicht bekamen. Auf einer Aussichtsplattform wurden die ersten Unterschriften des Tages gesammelt.

Nachdem die Grenze zu den Niederlanden passiert war, änderten sich zwei Dinge spürbar. Erstens sind die Radwege in der europäischen Fahrradhochburg nicht mit jenen bei uns zu vergleichen. Als zweites fiel unseren Radlern das äußerst rücksichtsvolle Verhalten der niederländischen Autofahrer gegenüber Radfahrern auf. Auch bei unseren Nachbarn konnten während den Pausen zahlreiche Unterschriften gesammelt werden.